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NoSQL: MongoDB Atlas wird zum Freemium-Service

Bislang musste man für das "Database as a Service"-Angebot nach abgerechnetem Verbrauch zahlen. Das ändert sich nun, denn MongoDB Atlas gibt es nun auch als beim Speichervolumen abgespeckte Offerte.

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MongoDB Inc, die Firma hinter der gleichnamigen NoSQL-Datenbank, hatte letztes Jahr unter der Marke Atlas ein "Database as a Service"-Angebot gestartet, das bestehende Cloud-Offerten des Unternehmens ergänzt. Damit können MongoDB-Nutzer ihre Datenbankanwendungen in Amazon Web Services (AWS) umsetzen, sie zahlten bislang dafür nach genau abgerechnetem Verbrauch. Das ändert sich nun, denn ab sofort können Kunden den Dienst auch kostenlos nutzen.

Atlas soll eine einfache Möglichkeit bieten, eine MongoDB-Anwendung in der Cloud zu provisionieren, und wurde als fehlertolerantes Self-Healing-Datenbanksystem bezeichnet, das derzeit auf dem MongoDB Community Server aufsetzt. Außerdem gibt es Features für das Monitoring und das Bereitstellen von Backups. Schließlich unterstützt Atlas Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Amazons Virtual Private Cloud, um die Datenbanken sicher zu betreiben.

Das nun kostenlose Angebot ist jedoch limitiert: So erhalten Kunden nur 512 MByte Speicherplatz, jedoch können sie die gleichen Atlas-Cluster-, Monitoring- oder Verschlüsselungsfunktionen wie zahlende Kunden auswählen. Im Grunde handelt es sich um den gleichen Service – bis auf den begrenzten Speicher. In vielen Fällen mag dieser aber reichen, um mit prototypischen Anwendungen auf Basis von MongoDB zu experimentieren.

Neu ist übrigens auch das Datenmigrationswerkzeug MongoMiror, das Entwicklern beim Verschieben der Daten von MongoDB zu Atlas helfen soll. Irgendwann soll es davon auch eine gehostete Version in Atlas geben. (ane)