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Node.js Foundation offiziell gestartet

Nachdem die Foundation schon seit einigen Monaten besteht, wurden jetzt neue Mitglieder und die verabschiedete offene Führungsstruktur vorgestellt.

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Node.js Foundation offiziell gestartet

Die als Linux Foundation Collaborative Project angelegte Node.js Foundation hat gemäß ihrer Roadmap den offiziellen Startschuss für den Beginn ihre Tätigkeit gegeben und konnte dazu auch einige neue Mitglieder begrüßen. Außerdem gab die Stiftung bekannt, dass man sich auf die Details der offenen Führungsstruktur geeinigt und letztere nun verabschiedet habe.

Das offene Führungsmodell wurde unter anderem von Mitarbeitern an Node.js und dem im Dezember letzten Jahres vorgestellten Fork io.js geformt und sieht ein technisches Lenkungskomitee vor, dass für die technischen Entscheidungen und damit die Richtung des Projekts verantwortlich ist. Außerdem besteht seine Aufgabe darin, die Arbeit der Working Groups und andere Beiträge zum Code zu überwachen. Das sogenannte Technical Steering Committee setzt sich aus Mitgliedern der Technical Committees von Node.js und io.js zusammen. Die geschäftlichen Entscheidungen der Node.js-Foundation soll ein Aufsichtsgremium fällen. Außerdem soll es zukünftig wohl auch Möglichkeiten für einzelne Mitglieder geben, sich einzubringen.

Nachdem die Foundation unter anderem IBM, Microsoft und Paypal zu ihren Gründungsmitgliedern zählen konnte, umfasst sie nun Famous, IBM, Intel, Joyent, Microsoft und Paypal (Platin-Mitglieder), GoDaddy, Modulus und Nodesource (Gold-Mitglieder) sowie Codefresh, DigitalOcean, Fidelity Investment, Groupon, nearForm, npm, SAP, Sauce Labs, StrongLoop und YLD! (Silber-Mitglieder).

Joyents Scott Hammond ließ derweil in einem Blogeintrag sein erstes Jahr als CEO des Unternehmens Revue passieren, dass wohl besonders von den organisatorischen Änderungen bei Node.js gekennzeichnet war.

Wie im Februar 2015 bekanntgegeben, wollte Joyent die Node.js-Verwaltung an eine Stiftung abgeben, nachdem sie bereits im Oktober 2014 ein Advisory Board für Node.js angekündigt hatten. Hammond wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass allein durch den Einsatz eines offenen Führungsmodells der Erfolg des Projekts auf lange Sicht nicht gesichert sei. Man müsse ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Entwicklergemeinde und den Wünschen der Anwender finden. Dafür sei man vor allem auf die Neutralität der Stiftung und Impulse auf der Community angewiesen. (jul)