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Node.js- und JS Foundation gehen in neuer OpenJS Foundation auf

Node.js- und JS Foundation gehen in neuer OpenJS Foundation auf

Der Zusammenschluss der beiden Initiativen ergibt insofern Sinn, dass beide schon vorher unter dem Dach der Linux Foundation beheimatet waren.

Dass die Node.js Foundation und die JS Foundation ihre Communitys zusammenbringen wollen, war schon im Oktober 2018 durchgesickert [1]. Auch dass die Linux Foundation dem Zusammenschluss vorstehen soll, war damals schon ein Thema. Die Open-Source-Organisation war schon vorher für beide Initiativen zuständig. Nun hat man Nägel mit Köpfen gemacht und die OpenJS Foundation vorgestellt.

Die neue gemeinnützige Stiftung unter dem Dach der Open-Source-Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, einen neutralen Ort für die Aufnahme, Aufrechterhaltung und Finanzierung von Projekten und Aktivitäten zu schaffen. Sie ist nunmehr verantwortlich für derzeit 31 Open-Source-Projekte, darunter neben Node.js auch weitere bekannte Projekte wie die Webframeworks Dojo, jQuery sowie den JavaScript-Modul-Packer Webpack. Bekannte Unternehmen, die in der OpenJS Foundation derzeit involviert sind, sind GoDaddy, Google, IBM, Joyent, Microsoft und PayPal.

Die Node.js Foundation entstand Ende 2014, nachdem es zum Fork von Node.js unter dem Namen io.js gekommen war. Grund war die Unzufriedenheit vieler Node.js-Entwickler über die Art und Weise, wie Joyent, der größte Förderer des Projekts, das Projekt verwaltetet hatte. Die Gründung der Node.js Foundation 2015 ermöglichte dann die Wiedervereinigung der beiden Fraktionen und die Zusammenlegung der beiden Code-Basen. 2016 kündigten die jQuery- und Dojo-Communities an, sich mit Unterstützung von IBM und Samsung zusammenzuschließen. Dies führte dann zur Gründung der JS Foundation. Auf der Website der OpenJS Foundation finden Interessierte mehr Informationen [2]. (ane [3])


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http://www.heise.de/-4333892

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/meldung/Zusammenschluss-von-Node-js-Foundation-und-JS-Foundation-geplant-4182810.html
[2] https://openjsf.org/
[3] mailto:ane@heise.de