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Nvidia veröffentlicht zwei SDKs für Virtual Reality

Das VRWorks Audio SDK bezieht Objekte der virtuellen Umgebung in die Klangwiedergabe ein, und das 360 Video SDK ermöglicht die Aufnahme, das Stitching und Streamen von 4K-360°-Videos in Stereo-VR.

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Auf der GPU Technology Conference hat Nvidia zwei neue SDKs (Software Development Kits) zum Entwickeln von Virtual-Reality-Anwendungen vorgestellt. Während das eine das virtuelle Klangerlebnis durch Einbeziehung der Umgebungsverhältnisse realistischer gestalten soll, ermöglicht das andere Stereo-VR-Live-Streams von 4K-Videos, die mit passenden Kameras wie der V1 Pro aufgenommen und mit zwei Profi-Grafikkarten verarbeitet werden.

Das VRWorks Audio SDK soll eine realistische Klangwiedergabe bieten, indem es nicht nur die Position der Klangquellen und des Zuhörers berücksichtigt, sondern zusätzlich die Umgebung mit einbezieht. Dabei spielen sowohl die Größe des Raums eine Rolle als auch die Materialien, die den Klang dämpfen oder reflektieren. VRWorks Audio nutzt Nvidias OptiX Ray Tracing Engine und baut das akustische Modell in Echtzeit auf. Die Software besteht aus einer Reihe von C-APIs. Außerdem bietet sie eine direkte Integration in die Unreal Engine 4.

Das VRWorks Audio SDK bezieht den virtuellen Raum mit seinen Materialien in die Klangwiedergabe ein.

Mit dem VRWorks 360 Video SDK bringt Nvidia zudem, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, ein Werkzeug zum Live-Streaming von 4K-VR-Videos. Es verwaltet das Stitching, also Zusammenfügen der Bilder aus den Kameras für die Stereo-VR-Wiedergabe. Laut der Ankündigung lassen sich mit zwei Quadro-P6000-Profi-Grafikkarten die Bilder aus den acht 4K-Kameras des V1-Pro-Kamerasystem von Z Cam in Echtzeit zusammenfügen und live streamen.

Weitere Details sind auf dem Nvidia-Blog nachzulesen. Entwickler finden die SDKs in Nvidias VRWorks API-Suite. (rme)