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OData 4.0 als offizieller OASIS-Standard verabschiedet

Das Open Data Protocol (OData) ermöglicht es, REST-basierte Datendienste zu erstellen, mit denen über URI identifizierbare und in einem Datenmodell beschriebene Ressourcen über HTTP-Nachrichten veröffentlicht und bearbeitet werden können.

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Das Standardisierungsorgan OASIS hat die Version 4.0 des Open-Data-Protokolls (OData) offiziell verabschiedet. Das ursprünglich von Microsoft initiierte OData wird seit 2012 als Standard bei der OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) entwickelt und erhält hier Rückendeckung durch viele große Softwareunternehmen. In der Ankündigung zur neuen Version, die zugleich erstmals einem fertigen offiziellen OASIS-Standard entspricht, kommen zum Beispiel BlackBerry, CA, Citrix, IBM, SAP, Progress, Red Hat, SAP und SDL zu Wort.

Darin wird OData als ODBC (Open Database Connectivity) für das Web beschrieben. Das Protokoll basiert auf dem HTTP-Aufsatz AtomPub und ist von der REST-Architektur (Representational State Transfer) inspiriert. Mit OData lassen sich allein über die URL komplexe Datenbankabfragen vornehmen. Da es zunächst keine Rolle spielt, auf welchen Systemen und in welchem Format diese Daten vorliegen, eignet sich das Protokoll auch für heterogene IT-Umgebungen. Mit der Zeit sind OData-Implementierungen und -Bibliotheken vorhanden, etwa für Java, PHP, Node.js, .NET, SQL Server, MySQL, DB2 und Informix, iOS, Windows Phone sowie Android.

Zugleich mit der Freigabe von OData 4.0 wurde auch OData JSON Format 4.0 finalisiert, das die Verwendung des Protokolls im Zusammenspiel mit JSON (JavaScript Object Notation) spezifiziert. (ane)