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Offizieller Auftakt für IBMs Spark as a Service

Im Sommer angekündigt, ist das SaaS-Angebot auf Basis des Big-Data-Frameworks Apache Spark nun ein vollwertiger Cloud-Service des IBM-Portfolios.

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Offizieller Auftakt für IBMs Spark as a Service

(Bild: IBM)

Nach einer 13-wöchigen Beta-Programm-Phase ist IBMs SaaS-Angebot auf Basis von Apache Spark ein vollwertiger Cloud-Dienst der Bluemix-Plattform. Laut den Angaben von Big Blue haben in dieser Zeit mehr als 3000 Entwickler den Software as a Service ausprobiert. Für IBM Analytics on Apache Spark hat IBM offenbar 15 auf Spark basierende Analyse- und Handelsanwendungen neu konzeptioniert.

Spark ist ein auf In-Memory-Verarbeitung setzendes Framework für verteilte Kalkulationen auf Rechnerclustern. Durch Bibliotheken für Streaming-Szenarien und Machine Learning lässt es sich unter anderem gut für Datenanalysezwecke einsetzen. Es hat seine Wurzeln in einem Projekt des AMPLab der UC Berkeley. Dort wurde es 2009 gestartet und ein Jahr später unter einer BSD-Lizenz veröffentlicht. 2013 kam Spark in der Apache Software Foundation unter, wo es im Februar 2014 zum Top-Level-Projekt aufstieg. Aktuellen Untersuchungen zufolge ist Spark gerade dabei, Apache Hadoop als wichtigste Big-Data-Technik zu überflügeln.

Diesen Sommer hatte IBM in San Francisco das Spark Technology Center eröffnet, wo sich Data Scientists und Entwickler mit Machine-Learning-Algorithmen auseinandersetzen und sich mit anderen Interessierten in dem Umfeld in gewöhnlichen Treffen, Hackathons und bei der Open-Source-Entwicklung austauschen können. IBM hatte damals angekündigt, weltweit mehr als 3500 Forscher und Entwickler an Spark-Projekten arbeiten zu lassen. (ane)