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Open Build Service 2.10 mit neuem User Interface, besserem Umgang mit Containern

Ein Jahr nach dem letzten Release wartet der Open Build Service mit einem komplett überarbeiteten User Interface auf.

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(Bild: stock.xchng)

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Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit ist mit Open Build Service (OBS) 2.10 eine neue Version des Dienstes zum Bauen von Binärpaketen von Sources erschienen. Das ursprünglich unter dem Namen openSUSE Build Service bekannte Projekt hat im neuen Release das User Interface komplett überarbeitet und bietet außerdem einige neue Features im Zusammenspiel mit Containern. Darüber hinaus haben die Entwickler des Open Build Service den Support von Webhooks auf GitHub auf andere Plattformen wie GitLab und Pagure ausgeweitet.

Im Blogbeitrag zum Release erklären die Macher, dass das bisherige Interface wohl einfach zu veraltet war und die Entwicklungsarbeiten gebremst hat. Der Umbau ist bereits seit Oktober 2018 bekannt und soll neben einer größeren Einheitlichkeit auch responsive Seiten bieten, sodass OBS auch auf Smartphones und Tablets laufen soll. Es soll außerdem die technische Komplexität reduzieren und dadurch für schnellere Bugfixes in künftigen Versionen sorgen.

Das neue Interface von OBS

(Bild: OBS)

Darüber hinaus erklärt das OBS-Team, dass das Projekt weiterhin die Unterstützung von Containern im Blick hat. Ein Support für die Technik besteht bereits seit 2017, im neuen Release sollen Entwickler Container mit einer integrierten Registry beziehungsweise Notary ausliefern und mit einem Binary Tracking für Container nachverfolgen können, wer was wann ausgeliefert hat. Auf dem Referenz-Server ist ein Beispiel zu finden.

Die Integration für GitLab und Pagure ist wohl der Tatsache geschuldet, dass viele Entwickler ihre Werkzeuge in einer CI/CD-Pipeline (Continuous Integration/Delivery) miteinander verknüpfen. Damit OBS in mehr Szenarien eingesetzt werden kann, können Entwickler nun verschiedene Aktionen in OBS als Antwort auf beispielsweise ein Git Commit auch in GitLab und Pagure nutzen.

Einen Überblick über die Neuerungen, die durch rund 6000 Commits entstanden sind, bieten die Release Notes. Ein Download ist auf der offiziellen Website möglich. (bbo)