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Open-Source soll das "Wrack" JavaFX retten

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JavaFX sollte Suns Alternative zu Flash und Silverlight sein: Ein Framework, mit dem sich endlich elegante und visuell attraktive Java-Anwendungen entwickeln lassen. Nach Ansicht von Kirill Grouchnikov, der zurzeit in Googles Android-Team arbeitet, ist es von diesem Ziel drei Jahre nach seinem ersten Erscheinen meilenweit entfernt: "JavaFX is a train wreck", fasst er seine Beurteilung zusammen. Es sei nicht gelungen, Designer dafür zu interessieren. Sie würden sich schlicht nicht um die Software kümmern, während Entwickler über Null-Pointern und der Semantik von "Sequences" brüteten. Gerade die nahtlose Zusammenarbeit von Entwicklern und Designern werde jedoch als großer Vorzug dieses Frameworks propagiert.

Auch Stephen Chin, Co-Autor des Buchs "Pro JavaFX Platform", ist unzufrieden mit dem Zustand von JavaFX. Er sammelt Unterschriften für eine Petition, mit der er Oracle bewegen will, den Code unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen. "Wir glauben, dass eine Freigabe als Open-Source-Software ein entscheidender Beitrag für den zukünftigen Erfolg dieser Plattform ist", heißt es in dem Text. Eine weitere Verbreitung werde die Plattform für Oracle profitabler machen als sie es jetzt als proprietäre Technik sei. (ck)