OpenGL API meets C++: glbinding 2.0 unterstützt neuere Compiler-Versionen und Continuous Integration

Die Bibliothek zur Anbindung der OpenGL-API an C++ unterstützt jüngere Versionen von MSVC, Clang und gcc und bietet nun CI mit Travis.

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OpenGL API meets C++: glbinding 2.0 unterstützt neuere Compiler-Versionen und Continuous Integration
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Die plattformunabhängige Open-Source-Bibliothek glbinding zur Anbindung der OpenGL-API an C++ wurde in Version 2.0 veröffentlicht. Neben der Unterstützung neuer Compiler-Versionen von MSVC, gcc und Clang und von Continuous Integration mit Travis wurde offenbar die Verfügbarkeit auf Desktop-Plattformen verbessert. Hinter der Entwicklung und Wartung der Bibliothek steht mittlerweile CG Internals, eine Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts, die kommerzielle computergrafische Anwendungs- und Systementwicklung mit Bibliotheken und Werkzeugen, Seminaren und individueller Softwareentwicklung bietet.

glbinding wird automatisch aus der XML-basierten Programmierschnittstelle zur Entwicklung von 2D- und 3D-Anwendungen abgeleitet und greift dabei auf aktuelle Sprachelemente von C++ zu. Die typensichere Abbildung der Spezifikation auf C++-Features soll es ermöglichen, eine fehlerhafte Nutzung von OpenGL frühzeitig zu erkennen. Durch direkte Abbildung des OpenGL-Versionenmodells lassen sich Softwaresysteme auf spezifische OpenGL-Versionen auslegen, um zielgerichtet die Kompatibilität mit unterschiedlichen Systemen sicherzustellen.

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Die Bibliothek ist quelltextkompatibel zu C-basierten OpenGL-Anbindungen gestaltet, was den Aufwand zur Umstellung existierender Programme minimieren soll. (ane)

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