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OpenShift Container Platform 3.10: Konfigurationen für Machine Learning

Die OpenShift Container Platform bringt in Version 3.10 neue Funktionen, um die Performance für Applikationen in Bereichen wie Machine Learning zu verbessern.

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Red Hat hat Version 3.10 der OpenShift Container Platform veröffentlicht. Die Kubernetes-Distribution konzentriert sich in der neuen Version auf drei Neuerungen: Device-Manager-Plug-ins, Hugepages und den CPU-Manager. Gleichzeitig ist ebenfalls Version 3.10 der OpenShift Container Storage erschienen, die früher noch unter dem Namen Red Hat Container Native Storage bekannt war.

Version 3.10 der Plattform erlaubt es Anbietern, mit den Device-Manager-Plug-ins herstellerspezifische Hardwareressourcen wie GPUs oder FPGAs zur Verfügung zu stellen. Der Device-Manager ist ein Feature von kubelet, der einen Mechanismus zur Bereitstellung der Hardwareressourcen bietet. Dadurch solle laut Red Hat die Migration von Legacy-Plattformen zu containerisierten Kubernetes-Workloads einfacher werden. Ebenfalls neu ist die Unterstützung sogenannter Hugepages, die zwar in Kubernetes 1.11 noch in einer Beta vorliegt, in OpenShift aber bereits jetzt integriert ist. Dabei handelt es such um eine Technik zur Laufzeitoptimierung von Applikationen, die viel Hauptspeicher benötigen. Die Hugepage-Funktion soll dabei die Allokation und den Einsatz zuvor reservierter großer Page Sizes unterstützen.

Darüber hinaus soll der CPU-Manager die CPU-Kapazitäten in OpenShift besser steuern können. Das soll vor allem für Applikationen in den Bereichen künstliche Intelligenz und machinelles Lernen nützlich sein, da so Anwendungen auch komplette CPU-Kerne für sich beanspruchen können, was laut Red Hat zu weniger TLB-Misses und Context Swiching führen soll. Mehr Details zu den Neuerungen finden sich im Red-Hat-Blog. (bbo)