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OpenShift Container Platform 3.11: Admin-Konsole und Monitoring-Werkzeuge

In das neue Release von Red Hats Kubernetes-Plattform sind etliche Features eingeflossen, die noch auf die CoreOS-Übernahme im Januar 2018 zurückgehen.

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OpenShift Container Platform 3.11 mit Admin-Konsole und Monitoring-Werkzeugen veröffentlicht

(Bild: Julius_Silver / Pixabay)

Red Hat liefert nun mit der OpenShift Container Platform 3.11 die neueste Version seiner Kubernetes-Plattform aus. Sie implementiert mit Kubernetes 1.11 ein relativ aktuelles Release der Container-Orchestrierungssoftware, Ende September war erst die Version 1.12 erschienen. Außerdem ist von mehreren neuen Features für die Optimierung des Cluster- und Applikationsbetriebs die Rede.

Unter den neuen Features ist vor allem die sich an Administratoren richtende Konsole hervorzuheben, die auf CoreOS Tectonic basiert. Admins können über die Cluster-Konsole Cluster, Nodes und User verwalten und überwachen. Sie gesellt sich zur Applikationskonsole, mit der Entwickler Zugang zu Services, Containern und Deployment-Tools erhalten.

Neu ist auch das Monitoring-Werkzeug Prometheus, das Zeitreihendaten als Quelle für das Auslösen von Warnungen sammelt. Das CNCF-Projekt hat sich als gängiges Tool für das Cloud-native Monitoring in Kubernetes herauskristallisiert. Ebenfalls neu sind Grafana-Dashboards. Sie unterstützen bei der Visualisierung und besseren Analyse von Zeitreihendaten und bieten Daten zu wichtigen Metriken und Warnungen.

Bestandteil des neuen Release sind auch Previews etlicher Kubernetes-Operatoren für die Verwaltung nativer Kubernetes-Applikationen und Services. Das Konzept geht auf die CoreOS-Übernahme eingangs des Jahres zurück. Dazu zählen Operatoren für Couchbase, Dynatrace, etcd, MongoDB, Prometheus und Red Hats AMQ Streams. Die Kubernetes-Operatoren sind über die Cluster-Konsole in OpenShift 3.11 verfügbar.

Für Anwender, die nicht die OpenShift Container Platform nutzen wollen, hat Red Hat schließlich die ebenfalls kommerzielle OpenShift Container Engine vorgestellt. Sie bietet die gleiche Kubernetes-Plattform, verzichtet aber auf erweiterte Möglichkeiten der OpenShift Container Platform.

Die neue Version der OpenShift Container Platform steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Wer tiefer in die neue Version einsteigen möchte, greift am besten auf die Release Notes zurück. Weitere Infos gibt es außerdem in der Ankündigung. Auf die neue OpenShift Container Engine geht ein separater Blogeintrag ein. Dort findet sich auch ein Vergleich darüber, was der OpenShift Container Engine gegenüber der OpenShift Container Platform fehlt. (ane)