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OpenShift nun offizielles Red-Hat-Angebot

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Red Hats Platform as a Service (Paas) OpenShift hat nun offiziell den Beta-Status verlassen und ist nun versehen mit dem Namensanhängsel Enterprise ein offizielles Produkt der Open-Source-Firma. Das PaaS-Produkt basiert ursprünglich auf den Techniken der Firma Makara, die Red Hat im November 2010 übernommen hatte. Hinzugekommen sind als zugrunde liegende Techniken sind Red Hat Enterprise (RHEL) und die JBoss-Middleware.

Mit OpenShift Enterprise steht eine PaaS-Umgebung zum Einsatz im eigenen Rechenzentrum sowie in Public, privaten oder hybriden Clouds zur Verfügung, mit der Unternehmen ihre Anwendungen standardisiert und automatisiert entwickeln, testen und betreiben können. Sie unterstützt dabei Security-Enhanced Linux (SELinux) und eine mandantenfähige Architektur. OpenShift Enterprise ist für Java EE 6 zertifiziert und darüber hinaus neben Java auch auf die Entwicklung und den Betrieb mit den Programmiersprachen Ruby, Python, PHP und Perl abgestimmt.

Vorgestellt hatte der Linux-Distributeur OpenShift im Mai 2011. Die Plattform nutzt verschiedene, seit Ende April 2012 komplett als Open-Source-Software vorliegende Softwarekomponenten. Diese werden im Projekt OpenShift Origin entwickelt, das für die PaaS das sein soll, was Fedora für RHEL darstellt. Im Juni hatte Red Hat auf seiner Hausmesse bekannt gegeben, wie das Unternehmen die Plattform vermarkten will.

OpenShift Enterprise wird auf Basis jährlicher Abonnements angeboten. Es lässt sich im Zusammenspiel mit einem Bare-Metal-Hypervisor oder traditionellen Virtualisierungsplattformen wie VMware oder Red Hats eigener Enterprise Virtualization deployen. Geplant ist auch eine Unterstützung für OpenStack. (ane)