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OpenShift unterstützt gesamten Lebenszyklus von Java-Applikationen

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Red Hat hat seine Platform as a Service (PaaS) OpenShift um neue Funktionen zur Unterstützung des gesamten Lebenszyklus einer Java-Applikation erweitert. So können Anwender nun das Continuous-Integration-Tool Jenkins verwenden, wodurch sich OpenShift als "Build as a Service" einsetzen lässt und für schnellere Builds in der Cloud-Umgebung sorgen kann. Die Integration des Build-Management-Werkzeugs Maven ermöglicht darüber hinaus, im Build-Prozess Applikationsabhängigkeiten zu ermitteln.

Als Entwicklungsumgebung können Nutzer die sich in Eclipse integrierenden JBoss Tools verwenden. Geplant ist offenbar auch eine Unterstützung des JBoss Developer Studio. Laut Red Hat sollen sich Entwickler mit OpenShift vermehrt auf ihre Applikation konzentrieren können statt auf den Java-Stack. OpenShift übernimmt dabei den Programmcode aus der IDE, beseitigt mögliche Abhängigkeiten, kompiliert die Applikation und stellt sie zur Nutzung in die Cloud ein.

Red Hat zeigt, wie sich mit OpenShift Tools wie Git, Jenkins, Maven und Eclipse über die JBoss Tools in der Cloud nutzen lassen.

OpenShift ist eine im Frühjahr 2011 erstmals vorgestellte Plattform auf Basis von Open-Source-Techniken, mit der Entwickler Applikationen in der Cloud erstellen und implementieren können. Sie soll mit Angeboten wie Windows Azure, Googles App Engine oder Amazons Elastic Beanstalk konkurrieren. OpenShift verfügt über automatisierte Skalierfunktionen und unterstützt Sprachen wie Java, PHP Python und Ruby, unterschiedliche Frameworks, Middleware-Angebote sowie Cloud-Infrastrukturen. Der Service befindet sich derzeit in einer öffentlichen Beta-Version und ist kostenlos. (ane)