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Oracle Solaris Studio 12.3 mit aktualisiertem Compiler und mehr

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Oracle aktualisiert seine Entwicklungsumgebung Solaris Studio auf die Version 12.3. Das Paket aus IDE, Compiler- und Analyse-Suite enthält unter anderem gründlich überarbeitete C/C++/Fortran-Compiler, neue Code- und Performance-Analysefunktionen, Aktualisierungen beim dbx-Debugger und eine an NetBeans angelehnte IDE.

Alle Angaben zum neuen Release fasst Oracle dieses Mal in einer ausführlichen Dokumentation zusammen, die sonst übliche Readme-Datei entfällt. Demnach habe man vor allem die Compiler-Sammlung aktualisiert (die jetzt weitere Plattformen wie SPARC T4, Sandy Bridge AVX oder Westmere AES unterstützen) und die auf NetBeans (in der Version 7.0.1) beruhende IDE weiter ausgebaut. Letztere unterstützt Entwickler nun bereits während der Eingabe mit Code-Analysefunktionen, bietet – zusätzlich zum dbx-Debugger – den gdb-Debugger als Option und enthält eine Desktop-Distribution-Funktion, mit deren Hilfe sich die IDE und der Code-Analyzer per .zip-File betriebsfertig auf gängige Betriebssysteme verteilen lassen sollen – die Compiler und die übrigen Werkzeuge des Solaris Studio lägen in diesem Fall auf einem Remote Server (den die IDE dann automatisch als Remote Host erkennt).

Die libcx-Mathematikbibliothek (und andere) ist nicht mehr länger Bestandteil von Oracle Solaris Studio 12.3. Die Entscheidung dazu hatte sich bereits zur Version 12.2 abgezeichnet, als die Bibliothek als obsolet gekennzeichnet wurde – funktional wird die libcx inzwischen durch libc abgedeckt.

Oracle Solaris Studio 12.3 steht kostenfrei über das Oracle Technology Network zum Download zur Verfügung. Bei möglichen Problemen bietet die Dokumentation Hilfestellung und Workarounds. (rl)