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Oracle trimmt Java-Entwicklerwerkzeuge auf Cloud-Einsatz

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Oracle hat mehreren seiner im Umfeld der Anwendungsentwicklung mit der Fusion-Middleware eingesetzten Java-Werkzeugen Updates spendiert. Es handelt sich hier bei um das Application Development Framework (ADF), die Entwicklungsumgebung JDeveloper und das Oracle Enterprise Pack for Eclipse, alle mit der Versionsnummer 12c versehen. Die damit eingeführten Änderungen sind auch mit Blickwinkel auf die Cloud Application Foundation eingeführt worden, die sich unter anderem aus den ebenfalls neuen Versionen 12.1.2 des Anwendungsservers WebLogic und der hauptspeicherresidenten Grid-Plattform Coherence zusammensetzt.

Oracle macht als wichtigste ADF-Neuerungen Features für die Entwicklung von Web-User-Interfaces für Tablets und andere gestengesteuerte Geräte sowie eine bessere Unterstützung des Build-Werkzeugs Maven aus. Das für die Entwicklung von Enterprise-Java-Anwendungen vorgesehene ADF bietet darüber hinaus neue REST-/EJB/JPA-Datenzugriffskontrollmechanismen und Komponenten zur Datenvisualisierung.

Der neue JDeveloper verfügt über ein offenbar besseres Look & Feel und Fenster-Management sowie darüber hinaus über einen Dependency Explorer für ein besseres Verständnis zu den Auswirkungen von Änderungen im Code. Ebenfalls neu sind ein Speicher- und CPU-Profiler sowie ein grafischer Editor für JSF-Anwendungen (JavaServer Faces) und ein Editor für Swing-Oberflächen. Der gewöhnliche Code-Editor kann nun zudem mit HTML5 und CSS3 umgehen.

Siehe dazu auch:

  • Markus Eisele; Java-Entwicklung in Oracles Public Cloud; Artikel auf heise Developer

(ane)