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Oracle veröffentlicht ECM Suite 11g

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Oracle hat mit Enterprise Content Management 11g (ECM 11g) eine weitere Komponente der Fusion-Middleware veröffentlicht. Die ECM-Technik ist eng mit anderen Fusion-Techniken wie der Oracle-Datenbank und dem Anwendungsmanagement-System Enterprise-Manager verzahnt. Die Suite besteht aus den neuen Modulen Universal Content Management und Universal Records Management sowie Imaging and Process Management und Information Rights Management, die seit Februar 2010 auf dem Markt sind. Alle Bestandteile laufen unter dem Oracle-11g-Brand.

ECM 11g setzt auf einen einheitlichen Content-Speicher und bietet Funktionen zur Verwaltung von grafischen Daten, Web-Inhalten, Dokumenten und Datensätzen. Als Basis dafür fungieren Oracles Enterprise Applications Documents, die vorintegrierte Business-Prozesse, Geschäftsanwendungen und Desktop-Productivity-Tools enthalten. Kunden, die die ECM-Suite für ihre Unternehmens-Websites einsetzen, bekommen abgestimmte Servlets- und Tag-Bibliotheken für Webtechniken wie Java Server Pages (JSP) und JavaServer Faces (JSF) sowie für Oracles Application Development Framework (ADF). Über ein Plug-in lassen sich zahlreiche Web-basierte Content-Management-Paletten in die Entwicklungsumgebung JDeveloper einbinden.

Eine verbesserte Integration gibt es für Windows Explorer und Office. Noch arbeitet Oracle an einer besseren Verzahnung mit dem OpenOffice-Büropaket, das durch die Sun-Übernahme ein Produkt Oracles geworden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen noch Interoperabilitätsprobleme zwischen der ECM-Technik und OpenOffice. (ane)