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Oracle will offenen Prozess für JDK 8

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Die Weichen für die Freigabe der Version 7 des Java Develoment Kit (JDK) diesen Sommer sind gestellt. Nun geht es bereits darum, das Prozedere für die Folgeversion (JDK 8) festzuzurren. Dafür hat der bei Oracle für die Java-Entwicklung verantwortliche Ingenieur, Mark Reinhold, in der Mailing-Liste des OpenJDK-Projekts die Community eingeladen. Einige Punkte, die Einzug in die zukünftige Version des JDK landen sollen, sind bereits auf der letzten JavaOne bekannt gegeben worden, darunter Lambda-Funktionen (Closures), das Projekt Jigsaw für die Modularisierung von Java und die Teile von Coin, einem Sammelbecken kleinerer Sprachfunktionen, die nicht schon im JDK 7 Einzug gehalten haben. Aber es sei laut Reinhold noch Raum für andere Funktionen.

Nun sei es erst mal an der Zeit, einen einfachen Prozess für das Sammeln, Sortieren, Begutachten und Priorisieren der Vorschläge und Pläne zu neuen Features für JDK 8, aber auch für noch spätere Releases festzulegen. Dieser müsse so einfach wie möglich sowie offen und transparent bei den Entscheidungen für alle Committer gehalten sein. Hilfreich könnte ein Vorgehen mit Textdateien und vereinfachter Auszeichnungssprache, die über eine Versionskontrolle (Mercurial) verwaltet werden. Ein größeres Datenbanksystem sieht Reinhold als nicht geeignet an, da der Prozess möglichst bald anlaufen soll. (ane)