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PaaS: dotCloud wird zum 29. Februar 2016 eingestellt

PaaS: dotCloud wird zum 29. Februar 2016 eingestellt

Nutzer von dotCloud sollten ihre Daten bis Ende Februar umziehen, um Verluste zu vermeiden. Grund für das Beenden des Diensts ist die Insolvenz des Mutterunternehmens cloudControl.

Am 29. Februar 2016 wird das Plattform-as-a-Service-Angebot dotCloud eingestellt. Das lässt sich einem Blogeintrag[1] des cloudControl-CEOs Philipp Strube entnehmen, in dem er Migrationswege von dotCloud zu Heroku aufzeigt. Den Schritt begründet er mit der Insolvenz von cloudControl, die er zudem gegenüber dem Nachrichtenportal VentureBeat bestätigt hat[2].

Um Verluste zu vermeiden, müssen Nutzer der dotCloud-Plattform ihre Daten vor Ende Februar 2016 umziehen. Das zu Salesforce gehörige Heroku sieht Strube als beste Alternative, da dotCloud mit entsprechenden Buildpacks arbeitet. Das Einrichten in der neuen Infrastruktur ließe sich daher mit vergleichsweise wenig Aufwand vollziehen.

dotCloud war seit August 2014 im Besitz von cloudControl, das es damals von Docker übernommen[3] hatte. Schon vor dem Kauf war die Berliner Firma als PaaS-Anbieter für größere Unternehmen in Europa aktiv und erhoffte sich durch dotCloud einen Einstieg in den amerikanischen Markt. Docker wiederum trennte sich von dem Dienst, um sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren zu können. Das Unternehmen selbst war unter dem Namen dotCloud angetreten, hatte sich dann aber nach dem Erfolg des Docker-Tools umbenannt. (jul[4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3083060

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.paasfinder.com/how-to-migrate-from-dotcloud-to-heroku/
[2] http://venturebeat.com/2016/01/22/dotcloud-the-cloud-service-that-gave-birth-to-docker-is-shutting-down-on-february-29/
[3] https://www.heise.de/meldung/Platform-as-a-Service-cloudControl-uebernimmt-dotCloud-Geschaeft-von-Docker-2283213.html
[4] mailto:jul@heise.de