Perl 5.12 erlaubt Syntaxerweiterungen

Die Open-Source-Skriptsprache öffnet sich dem Entwickler mit einer Schnittstelle, über die sich neue Schlüsselwörter und syntaktische Elemente definieren lassen.

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Von
  • Oliver Lau

Die Version 5.12 der Skriptsprache Perl hält sich besser als die Vorgängerversionen an den Unicode -Standard. Unterstützt wird nun Unicode 5.2 . Eine neue experimentelle Erweiterung erlaubt dem Entwickler, Perl über eine Art Plug-in-Architektur um eigene Schlüsselwörter und neue syntaktische Elemente zu erweitern. Ob dieses API in der nächsten "stable"-Version 5.14 noch enthalten sein wird, lassen die Entwickler offen.

Die in Perl integrierten Funktionen zum Verarbeiten von Datum und Zeit sind nun nicht mehr anfällig für den Jahr-2038-Überlauf. Paketversionen lassen sich direkt im package-Statement angeben, ohne den Umweg über die Paketvariable VERSION nehmen zu müssen. Außerdem gibt der Perl-Compiler standardmäßig eine Warnung aus, wenn er auf "unerwünschte" Anweisungen stößt. Wer das nicht will, muss dem betroffenen Skript ein no warnings 'deprecated' voranstellen. Details zu den Änderungen und Neuerungen enthält eine POD-Datei .

Perl 5.12 steht in diversen Varianten zum Download bereit: im Quellcode sowie als Binary von ActiveState und perl.org.

Siehe dazu auch:

  • Perl im heise Software-Verzeichnis

(ola)