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Perl-Framework Mojolicious in Version 8.0 erschienen

Dass Mojolicious nun auf einer Event-Schleife à la Node.js basiert, mag das hervorstechendste neue Feature des Webframeworks sein.

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Perl-Framework Mojolicious in Version 8.0 erschienen

Das Perl-Framework Mojolicious wird damit beworben, ein Echtzeit-Webframework zu sein, das mit WebSockets-Unterstützung und nichtblockierenden beziehungsweise asynchronen Fähigkeiten aufwartet. Letzte Woche ist das Framework in Version 8.0 freigegeben worden.

Das hervorstechendste Merkmal des neuen Release ist laut Nikos Vaggalis auf "I Programmer", dass Mojolicious nun auf einer Event-Schleife à la Node.js basiert. Dann ist auf die Einführung des "Mojo::Promise"-Moduls hinzuweisen, einer Perl-Implementierung des Promises-Konstrukts, die die Callback-Mechanismen für asynchrone Operationen vereinfacht und erweitert. Außerdem gibt es eine wesentliche Änderung im Core-Prozessmodell und zwar, dass Arbeitsprozesse eine beliebige Anzahl von Unterprozessen hosten können, um die Ausführung langsamer Operationen zu beschleunigen.

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Ein anderes Modul, Mojo::File, hat wiederum zum Ziel, die verschiedenen APIs bei der Verarbeitung der Files unter einer einzigen API zu vereinen. Es gibt jetzt außerdem die Möglichkeit, eine Unix-Domäne anstelle von TCP/IP-Sockets zu verwenden. Das Role::Tiny-Modul lässt sich nutzen, um die Mojolicious-Klassen zu erweitern.

Für einen detaillierten Blick auf die vollständige Feature-Liste der neuen Version, empfiehlt es sich, die entsprechende Präsentation des maßgeblichen Entwicklers Sebastian Riedel anzuschauen.

(ane)