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Petition gegen Oracles Umgang mit Java EE

Die Java EE Guardians, eine Gruppe von Entwicklern, Evangelisten, Journalisten und User Groups, ist von Oracles Umgang mit der Java EE schwer enttäuscht und ruft nun zu einer Petition auf.

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(Bild: javaee-guardians.io)

Auf change.org hat eine Gruppe, die sich die Java EE Guardians nennt, eine Petition gestartet, die die Zukunft von Java EE (Enterprise Edition) und damit die Sprache selbst retten soll. Zu der langen Liste der Mitglieder gehört mit Dr. James Gosling der Erfinder von Java.

Die Gruppe beklagt vor allem, dass die Entwicklung der Java EE JSRs (Java Specification Requests) unter Oracles Führung äußerst schleppend vorangehe. Oracle hatte bereits im vorigen Jahr das zeitliche Ziel für Java EE 8 von der JavaOne 2016 auf die erste Hälfte des Jahres 2017 verschoben.

Neben der Geschwindigkeit bemängeln die Guardians, dass Oracle sich immer mehr von offenen Standards und der gemeinsamen Entwicklung zurückziehe und einen unilateralen, proprietären Weg einschlage. Dennoch brauche man Oracle, um Java EE weiterzuentwickeln. Mit der Petition auf change.org wollen die Initiatoren Oracle zu einer Stellungsnahme auffordern, wie die Firma gedenkt, im besten Sinne von Java und Java EE zu handeln.

Außerdem soll sie Oracle dazu bewegen, Java EE 8 in absehbarer Zeit mit einem vernünftigen Funktionsumfang auszuliefern. Und schließlich soll Oracle wirksamer mit der Community und anderen Firmen zusammenarbeiten und entweder deren Beiträge akzeptieren oder die Ownership der Java-EE-8-Entwicklung an andere übertragen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(rme)