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Pinterest veröffentlicht zahlreiche MySQL-Tools als Open Source

Der Blog-Beitrag zur Freigabe von gut zwanzig Datenbankwerkzeugen als Open Source gewährt einen Blick hinter die Kulissen des sozialen Netzes.

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Pinterest veröffentlich zahlreiche MySQL-Tools als Open Source

(Bild: Pinterest)

Pinterest gibt den Großteil ihrer MySQL-Werkzeuge als Open Source frei. Der Blog-Beitrag des Hauptentwicklers der Werkzeuge Rob Wultsch erklärt, wie das soziale Netz MySQL einsetzt. Sie verwenden die Datenbank zur Speicherung ihrer wichtigen Daten von Pins und Boards über die Metadaten der Bilder bis zu den Zugangsdaten der Nutzer.

Die verwendeten Strukturen halten sie bewusst simpel: Nachdem sich ein System mit mehreren Instanzen als fehleranfällig herausgestellt hatte, bestehen die Konfigurationen aus jeweils einem Master mit maximal zwei Slaves. Die Verbindung zwischen den Administrationswerkzeugen und den MySQL-Applikationen verwaltet Apache Zookeeper. Pinterest vermeidet weitgehend Kernel-Upgrades und Versions-Updates. Wenn eine Aktion einen Neustart der Datenbank erfordert, tauscht der Administrator sie stattdessen aus. "Wir nennen diese Denkweise 'Operation Buddhismus', was bedeutet, dass wir nicht zu sehr an unseren Servern hängen, weil sie schon morgen weg sein könnten", schreibt Rob Wultsch dazu

Eines der freigegebenen Werkzeuge erzeugt einen Ersatzserver auf Basis einer vorhandenen Konfiguration. Für den Austausch eines Master-Servers gibt es ein weiteres Skript, das zunächst die Beförderung des primären Slaves zum neuen Mater automatisiert. Weitere Werkzeuge steuern Backup-Restore-Prozesse, finden ungenutzte Server oder überprüfen die korrekte Zuordnung und Replikation.

Insgesamt hat Pinterest gut zwanzig Tools als Python-Skripte auf GitHub veröffentlicht. Zu allen Werkzeugen gibt es eine kurze Beschreibung. Letzten Monat hatte Pinterest bereits ein internes Werkzeug für Hadoop-Queries im Source veröffentlicht. (rme)