Pivotal Container Service bietet Kubernetes mit BOSH und Harbor

Pivotal und VMware geben ihren neuen Container-Dienst Pivotal Container Service offiziell frei. Der Service nutzt unter anderem Harbor und BOSH, um Kubernetes einfacher bedienen zu können.

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Pivotal Container Service bietet Kubernetes mit BOSH und Harbor

(Bild: Pivotal)

Der Container-Dienst Pivotal Container Service (PKS) ist offiziell freigegeben und soll das Arbeiten mit Kubernetes vereinfachen. Unter dem Schlagwort "Kubernetes as a Service" versucht Pivotal ein Komplettpaket für Entwickler zu liefern, das verbessertes Deployment, Skalierbarkeit- und Infrastrukturmanagement vereinen soll.

Der Einsatz von PKS ist in verschiedenen Cloud-Umgebungen möglich, aktuell vSphere und Google Cloud Platform (GCP). Ebenso können Entwickler auf die neueste Kubernetes-Version zurückgreifen und die üblichen Kubernetes-Kommandos ausführen, wodurch eine konstante Kompatibilität gewährleistet werden soll.

PKS bietet Entwicklern ein Set von APIs und ein Command-Line Interface, deren Zusammenspiel ihnen automatisches Deployment und Konfigurieren von Kubernetes-Clustern ermöglicht. Außerdem setzt PKS auf das hauseigene Projekt Harbor, eine quelloffene Container-Registry. Damit sollen Entwickler Distributionen und Images leichter verwalten können.

PKS macht sich ebenfalls das quelloffene Werkzeug BOSH zu Nutze, um den Status der Cluster zu überwachen. Dadurch soll PKS einen abweichenden Status der Cluster erkennen und diese gegebenenfalls wiederbeleben oder austauschen können. Weitere Details finden sich in den offiziellen Ankündigungen von VMware und Pivotal.

Die Architektur des Pivotal Container Service (PKS)

Erstmals wurde PKS auf der VMworld 2017 für Ende des Jahres 2017 angekündigt. Interessierte Entwickler können sich das Werkzeug auf der offiziellen Website herunterladen. (bbo)