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Platform as a Service: Jelastic 4.0 huldigt Docker

Auf den Namen Joker (Jelastic+Docker) getauft, ist der Schwerpunkt der vierten Hauptversion des Platform-as-a-Service-Angebots offensichtlich. Darüber hinaus bietet sie Entwicklern aber auch einen CLI-Client und CentOS-7-Support.

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Die Jelastic-Entwickler haben nach den ersten positiven Rückmeldung zur Integration des Container-Projekts Docker vor etwa einem Jahr besonders großen Wert darauf gelegt, den Umgang mit dem Tool zu erleichtern. Daher ist ein Großteil der in den Release Notes der nun verfügbaren Version 4 des PaaS-Angebots verzeichneten Neuerungen unter dem Punkt Container Support zu finden. Am meisten auffallen dürfte hier die neu gestaltete Nutzeroberfläche im Docker-Tab der Plattform.

Nach dem Update werden zudem alle auf Docker aufsetzenden Umgebungen mit einem eigenen Einsprungpunkt versehen, sodass sich nicht nur auf einzelne Container sondern ganze Umgebungen separat zugreifen lässt. Weitere Neuerungen in dem Bereich sind unter anderem horizontale Skalierung, Support für gemountete Medien zum Persistieren der Container-Daten und Container Redeploy. Damit Jelastic-Nutzer mit Repositories aus der Docker Registry 2.x arbeiten können, wurde die Docker-Engine auf Version 1.8 aktualisiert.

Um Entwicklern die Account-Verwaltung sowie Monitoring- Kontroll- und Automatisierungsaufgaben zu erleichtern, verfügt Jelastic nun über einen CLI-Client, auf den sich allerdings zunächst nur per Remote über das Dashboard zugreifen lässt. Um ihn zu installieren ist im Terminal der Befehl

curl -s ftp://ftp.jelastic.com/pub/cli/jelastic-cli-installer.sh | bash 

auszuführen. Außerdem lässt sich die PaaS nun auch mit CentOS 7 betreiben. Weitere Verbesserungen und Bugfixes lassen sich den Release Notes entnehmen. (jul)