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Play 2.3 unterstützt Java 8 und Scala 2.11

In der aktualisierten Version des Webframeworks tauscht Typesafe den play-Befehl gegen activator aus, womit das im Browser laufende Kommandozeilenwerkzeug des Unternehmens Einzug ins Projekt hält.

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Typesafe hat die Version 2.3 seines Play-Webframeworks für Java und Scala veröffentlicht. Dank einiger Aktualisierungen lassen sich mit dem neuen Release nun die aktuellen Versionen 8 beziehungsweise 2.11 der beiden Programmiersprachen verwenden. Für Java konnten die Entwickler darüber hinaus wohl die Bearbeitungsgeschwindigkeit verbessern, indem sie das Framework etwa weniger Maps nutzen und dafür mehr Routeninformationen zwischenspeichern lassen und der Overhead vom Body Parsing bei GET-Anfragen reduziert wurde.

Play 2.3 nutzt außerdem Typesafe Activator, ein im Browser laufendes Kommandozeilenwerkzeug. Statt des play-Befehls kommt daher activator zum Einsatz, der neben Optionen des Vorgängers mehr Templates und eine Webbenutzeroberfläche bieten soll. Eine weitere Neuerung stellt sbt-web dar. Das nun integrierte Projekt bringt ein Framework zur Nutzung von sbt-Plug-ins (sbt = Build Tool für Scala), damit HTML-, CSS- und JavaScript-Funktionen nicht mehr im Play-Core enthalten sein müssen, sondern sich separat bereitstellen lassen. Unter anderem steht damit Support für Web-Jars zur Verfügung.

Darüber hinaus besitzt der Play-Server nun eine maßgeschneiderte SSL-Engine (SSLEngine) für HTTPS, was wohl unter anderem in Fällen wie der Client-Authentifizierung, in denen Anpassungen nötig sind, nützlich sein kann. Genauere Informationen zum Wechsel auf Play 2.3 finden sich im Migration Guide. Ein Eintrag in der Dokumentation beleuchtet darüber hinaus größere Neuerungen des aktuellen Releases genauer. (jul)