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PowerShell for Visual Studio Code 1.0 veröffentlicht

Da die öffentlichen Programmierschnittstellen stabil sind und auch die Arbeitsabläufe über alle Betriebssysteme hinweg einen gewissen Reifegrad erreicht haben, hat das PowerShell-Team nun der Erweiterung den 1.0-Stempel verpasst.

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PowerShell for Visual Studio Code 1.0 veröffentlicht

Eigentlich war geplant, noch einige Betaversionen zu veröffentlichen, da der Visual Studio Marketplace eine entsprechende Kennzeichnung aber wohl nicht zulässt, steht direkt PowerShell for Visual Studio Code 1.0 zum Download bereit. Der Versionssprung soll vor allem zeigen, dass es mittlerweile gute Workflows für Windows, Linux sowie macOS gibt, und die öffentlichen Programmierschnittstellen so stabil sind, dass keine Änderungen nötig sein werden, die sich in der 1.x-Serie negativ auf die Funktionsfähigkeit älteren Codes auswirken. Außerdem soll es zeigen, dass das PowerShell-Team bereit ist, auf über GitHub an es herangetragene Issues zu reagieren.

Nachdem jahrelang das PowerShell Integrated Scripting Environment (ISE) als offizieller Editor für PowerShell zur Verfügung stand, ist dieser Titel nun an Visual Studio Code gegangen. Grund dafür ist, dass der Core des Frameworks nun zur plattformübergreifenden Nutzung angelegt ist und die passende Entwicklungsumgebung folglich auch auf allen unterstützenden Betriebssystemen laufen können muss, was VS Code leisten kann. Pläne, PowerShell ISE aus Windows zu entfernen, gibt es laut Ankündigung derzeit allerdings nicht.

Für die Zukunft von PowerShell for VS Code ist unter anderem geplant, den Vorlagen nutzenden Datei- und Projektgenerator Plaster auszubauen, die integrierte Konsole um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der PowerShell-Readline-Implementierung PSReadLine zu erweitern und neue APIs zu ergänzen. Außerdem möchte das Team an der Lokalisierung arbeiten, da momentan Englisch die einzige Sprachoption darstellt, einen User Guide erstellen und Hilfsvideos zum Einstieg produzieren. (jul)