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Preview für Windows Azure Cache Service

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Das Team hinter Microsofts Windows Azure hat eine erste Preview-Version seines neuen Cache-Dienstes veröffentlicht. Der über ihn bereitgestellte Pufferspeicher soll sich von allen verfügbaren Typen von Azure-Anwendung nutzen lassen, was auch die auf virtuellen Maschinen gehosteten umfasst. Dabei steht es dem Nutzer frei, Cache-Instanzen für jede App einzeln aufzusetzen oder nur einen Dienst zu nutzen, auf den dann mehrere eigene Anwendungen zugreifen können.

Jede Instanz des Cache Service soll dabei als hochverfügbarer Dienst laufen, der über mehrere Server verteilt ist, und in fest zugeordneten virtuellen Maschinen beherbergt sein, sodass sie von denen anderer Nutzer isoliert ist. Die maximal mögliche Größe der zu speichernden Inhalte oder Datenobjekte liegt in der Vorschauversion wohl bei 150 Gigabyte. Außerdem unterstützt der Dienst die selbe .NET Cache API, die schon mit der Option des In-Roll Cache in den Cloud Services zum Einsatz kommt.

Scott Guthrie hat in einem Blog-Eintrag demonstriert, wie der Cache Service zu verwenden ist und ist darüber hinaus auf einige Neuerungen bei Windows Azure eingegangen. So steht das erst kürzlich eingeführte AutoScale nun auch für Webseiten und virtuelle Maschinen zur Verfügung und lässt sich mit verschiedenen Regelsätzen zur Zeitplanung für Wochen- und Wochenendtage ausstatten. Ergänzen konnten die Entwickler neben den Filteroptionen Status, Typ und Service Name in der Verwaltung der Operation Logs auch, dass Windows Azure Web Sites nun HTTP-Logs direkt in Azure Storage Accounts schreiben können.

Zusätzliche Informationen zur Preview des Cache Service finden sich in der Dokumentation. (jul)