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Programmiersprache: Dart in Version 2.3 erschienen

Die Dart-Entwickler bei Google haben die I/O-Konferenz genutzt, um eine neues Release des JavaScript-Herausforderers zu veröffentlichen.

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Während Googles I/O-Konferenz, die diese Woche in Kalifornien stattfand, wurde die Version 2.3 der Programmiersprache Dart veröffentlicht. Das als stabil bezeichnete Release umfasst neue Sprachfeatures, die für eine bessere Entwicklung von Benutzeroberflächen sorgen sollen. Außerdem wurde das Tooling für die Entwicklung von Flutter-Anwendungen überarbeitet.

Die drei neuen Sprachfunktionen, die auch in Flutter 1.5 erhalten sind, das ebenfalls diese Woche erschienen ist, dienen der Darstellung von Benutzeroberflächen. So gibt es nun eine Spread-Operator-Funktion, um Elemente aus einer Liste in eine andere zu entpacken. Dank Collection if und collection of lassen sich Collections mit Bedingungen (if) und Wiederholung (for) aufbauen.

Es gibt außerdem ein neues UI-Guides-Feature in der IDE-Unterstützung. UI Guides sind horizontale und vertikale Linien, die innerhalb des UI-Codes gezeichnet werden. Das soll es einfacher machen, die Baumstruktur der build()-Methoden der Flutter UI zu sehen. Die UI Guides sind Bestandteil aktueller IntelliJ-IDEA- und Android-Studio-Plug-ins. Schließlich weisen die Entwickler auf Verbesserungen im Bereich Code Completion hin: Entwickler können sie nun für jedes Präfix aufrufen und dann Vervollständigungen für alle APIs im aktuellen und allen anhängigen Paketen sowie im SDK sehen. Wenn sie eine Vervollständigung aus einer noch nicht importierten Bibliothek auswählen, fügt das Tool (IntelliJ IDEA, Android Studio und Visual Studio Code) die Import-Anweisung hinzu.

Weitere Informationen, auch zur Stimmungslage, entnimmt man der Blog-Ankündigung sowie der neuen Langing Page.

Die bei Google entwickelte Programmiersprache ist klar auf die Cliententwicklung für Webanwendungen und mobile Clients ausgelegt. Für Letztere kommt zuletzt vorrangig das Cross-Platform-Framework Flutter ins Spiel, das seine Ursprünge ebenfalls beim Internetriesen hat. Dort befindet sich die 2011 auch als JavaScript-Herausforderer gestartete Sprache auch in zahlreichen Projekten wie AdWords und AdSense im Einsatz. Als Vorzüge gegenüber JavaScript preisen die Macher unter anderem die bessere Lesbarkeit des Quellcodes. (ane)