Programmiersprache: Go 1.10 bietet automatische Caches für Test und Build

Die neue Version von Googles Programmiersprache bietet lediglich kleine Verbesserungen. Das automatische Cachen von Builds und Testergebnissen ist die größte Neuerung.

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Programmiersprachen: Go 1.10 verbessert nur Kleinigkeiten

(Bild: Go)

Google hat Version 1.10 seiner Programmiersprache Go freigegeben. Gravierende Änderungen gibt es nicht. Entwickler können jetzt allerdings auf ein automatisches Cachen von Builds und Testergebnissen zurückgreifen. Ansonsten haben sich die Go-Entwickler auf kleinere Verbesserungen in der Toolchain, der Runtime und den Bibliotheken beschränkt. Go 1.10 soll wie alle bisherigen Versionen das Versprechen halten, dass alle Go-Applikationen weiterhin mit der neuen Version kompatibel sind.

Mit dem automatischen Cachen von Builds und Testergebnissen soll sich die Performance verbessern. Das Kommando go build speichert jetzt ein Cache kürzlich erstellter Pakete. Dadurch sollten in Zukunft Builds, die Pakete nicht installieren, schneller sein. Die bisher empfohlene -i-Flag, ist dadurch nicht länger notwendig.

Das Cachen von Testergebnissen verhält sich ähnlich. Wenn der ausgeführte Test und die Kommandozeile einem vorherigen Test entsprechen und sich auch sonstige Daten nicht verändert haben, gibt Go das vorherige Testergebnis aus. Das beschränkt sich allerdings auf erfolgreich durchgeführte Tests mit einer Liste von Paketen. Ebenso lediglich auf Kommandozeilen, die die Test-Flags -cpu, -list, -parallel- -run, -short oder -v beinhalten. Wenn Entwickler das Cache umgehen möchten, sollten sie -count=1 einsetzen.

Details zu der neuen Version gibt es in der offiziellen Dokumentation. (bbo)