Programmiersprache Go: App Engine für Go lässt Beta-Phase hinter sich

Vier Jahre nach der Vorstellung der App Engine for Go als experimentelles Angebot ist der Dienst nun voll verfügbar.

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In der Google-Gruppe der App Engine for Go hat Googles Jason Buberel das Ende der Beta-Phase des Angebots bekannt gegeben. Es ist nun zudem durch das App Engine Service Level Agreement abgedeckt. Mit der Version der App Engine lassen sich Webanwendungen in Go programmieren und auf der Cloud-Infrastruktur des Unternehmens betreiben. Das App Engine Software Development Kit bietet darüber hinaus Werkzeuge zum Testen der erzeugten Anwendungen und zum Hochladen der entsprechenden Dateien.

Die zur Verfügung stehende Go-Laufzeitumgebung unterstützt zwar Goroutines, allerdings können sie nur einen einzigen Thread belegen, was ihre parallele Ausführung ausschließt. Einzelne Instanzen können allerdings Nebenläufigkeit zulassen, in dem sie – sollte es mehrere Anfragen geben – nach einer Anfrage, etwa beim Warten auf Antwort einer API, in der Zwischenzeit die nächste bearbeitet. In der Dokumentation ist die Rede davon, dass die Beschränkung auf einen Thread in der Zukunft aufgehoben werden könnte. Der Schritt würde sicher auf Gegenliebe stoßen, zeichnet sich Go doch besonders durch seine Möglichkeiten in Sachen Nebenläufigkeit aus.

Go ist eine von Google vorangetriebene Sprache, die das Unternehmen bei der Vorstellung 2009 als Alternative zu C positionierte. In Programmiersprachen-Rankings wie dem von RedMonk kann die Sprache seit ihrem ersten Erscheinen stetig Plätze gut machen und findet sich dort derzeit etwa auf Platz 15. Die Analysten sehen auch weiterhin einen positiven Trend, kommt Go doch etwa im derzeit beliebten Docker zum Einsatz. (jul)