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Programmiersprache R: Esri baut Brücke für R-Community zu Geoinformationsdaten

Mit ArcGISbinding hat Esri eine Open-Source-Software vorgestellt, mit der R-Entwickler einen einfacheren Zugang zum ArcGIS-Werkzeug des Unternehmens zur Analyse und Visualisierung von Geodaten erhalten sollen.

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Esri baut Brücke für R-Community

Esri, ein im Bereich von Geoinformationssystemen bekanntes Unternehmen, hat auf seiner Hauskonferenz eine Open-Source-Software angekündigt, mit der sich Daten zwischen dem eigenen ArcGIS zur Analyse und Visualisierung geografischer Daten und der Programmiersprache R schnell und einfach mappen lassen sollen.

Mit arcgisbinding will der Hersteller eine Brücke für R-Entwickler schaffen, über die sie Zugriff auf in ArcGIS abgelegte Geoinformationsdaten eines Unternehmens haben, ohne dass sie dafür ein Zwischenformat erzeugen müssten. Das beinhaltet auch Esris Geodaten-Dateiformat Shapefile. So lassen sich offenbar einfach die sogenannten Shapes nach spatialen geometrischen Typen von R wie SpatialPolygons übersetzen. Damit nicht genug hat Esri eine ArcGIS-Community-Website für R-Entwickler auf GitHub eingerichtet, die zur Ressource für miteinander zusammenarbeitende R-Entwickler werden soll, die mit dem ArcGIS-Werkzeug zu tun haben. Über kurz oder lang will Esri hier noch Tools platzieren.

In der Python-Community ist das Unternehmen schon länger aktiv, und daran soll sich nichts ändern, wie an der noch nicht vollständig abgeschlossenen Integration von ArcGIS mit der Bibliothekensammlung SciPy für Wissenschaftliches Rechnen, Visualisierung und damit zusammenhängenden Aufgaben zu sehen ist. (ane)