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Programmiersprache: Rust 1.16 beschleunigt Test auf Kompilierfähigkeit

Ein neuer Unterbefehl soll sich in Version 1.16 der auf Sicherheit, Nebenläufigkeit und Schnelligkeit ausgelegten Systemprogrammiersprache positiv auf den Entwicklungsgeschwindigkeit auswirken.

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Programmiersprachen: Rust 1.16 beschleunigt Test auf Kompilierfähigkeit

Das Team hinter der 2010 von Mozilla Research ins Leben gerufenen Programmiersprache Rust hat die Arbeiten an Version 1.16 seines Projekts abgeschlossen. Das Ergebnis hat eine offenbar stabilere API und soll die Entwicklung durch den neuen Unterbefehl cargo check beschleunigen. Er führt alle Tests des Compilers aus, ohne dabei ein finales Binary zu erzeugen.

Dieser Schritt, Binary zu generieren, kann eine Weile dauern. Häufig sind Entwickler aber nur daran interessiert zu prüfen, ob ihr Code kompilierfähig ist, sodass der bisher verbreitete Einsatz von cargo build zu dem Zweck unnötig Zeit in Anspruch nimmt. Damit cargo check funktioniert, hat das Team den rustc-Compiler so erweitert, dass er nun auch Metadaten von Crates in Form von .rmeta-Dateien ausgibt.

Darüber hinaus haben die Rust-Entwickler die Fehlerdiagnosen überarbeitet und "consider using an explicit lifetime parameter" entfernt, da es bei falsch-positiven Ergebnissen vor allem bei Sprachneulingen zur Problemen geführt hat. Außerdem soll Rust nach dem Update auch Vorschläge zum Korrigieren von Tippfehlern machen, wenn es sich nicht um lokale Variablen oder Feldern in structs handelt. Eine komplette Liste aller Änderungen ist in den Release Notes zu finden. (jul)