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Programmiersprache: TypeScript 2.2 freigegeben

Die aktuellen Version von Microsofts Programmiersprache wartet mit mehr Quick Fixes für Entwicklertools, dem neuen Typ "object", einer ergänzenden JSX-Option und einigen Verbesserungen bei Indexsignaturen sowie dem Einsatz von Mixins auf.

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TypeScript 2.2 steht zum Download bereit. Die aktuelle Version der 2012 von Microsoft vorgestellten Programmiersprache ist nun unter anderem um den Typ object reicher. Ihm lassen sich alle nichtprimitiven Typen zuordnen, also alle außer string, boolean, number, symbol sowie – beim Einsatz von strictNullChecks null und undefined. Er unterscheidet sich von {} unter anderem dadurch, dass er in der Lage ist, APIs wie Object.create zu modellieren.

Darüber hinaus haben die Entwickler daran gearbeitet, dass TypeScript besser mit dem Mixin-Pattern umgehen kann und durch die Integration der Metaeigenschaft new.target die Kompatibilität zu ECMAScript 2015 erhöht. Neue Quick Fixes für Editoren mit Plug-in-System zum Ergänzen fehlender Imports, Eigenschaft und this.-Angaben sowie zum Entfernen nicht verwendeter Deklarationen sollen Entwicklern beim schnelleren Programmieren helfen. Außerdem funktioniert das Konzept der Indexsignaturen nun auch mit nach dem Muster x.propertyName aufgebauten Zugriffen statt wie bisher nur über x["propName"] und der neu ergänzte react-native-Modus lässt sich einsetzen, wenn zwar .js.Dateien ausgegeben werden sollen, die JSX-Syntax aber unangetastet bleiben soll.

Für das nächste Release planen die Entwickler unter anderem, Default-Typen für Generics einzuführen und der Sprache beizubringen, mit async-Iteratoren und Downlevel-Generatoren umgehen zu können. TypeScript soll sich vor allem für Großprojekte eignen und ist mit Fokus auf statische Typisierung entstanden. Zu den Schöpfern der Sprache zählt unter anderem Anders Hejlsberg, auf den schon C# zurückgeht. (jul)