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Programmiersprachen: Ruby 2.2 erschienen

Die wichtigsten Änderungen der neuen Version der Skriptsprache sind ein inkrementeller und ein Symbol Garbage Collector.

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Zum Ende dieses Jahres sind spannende Zeiten für Ruby-Entwickler. Nachdem vor rund einer Woche das für sie maßgebliche Webframework Rails in Version 4.2 erschienen ist, folgte nun über Weihnachten die Freigabe von Ruby 2.2.

Zu den neuen Features des jüngsten größeren Release der Skriptsprache gehört der Symbol GC (Garbage Collector), mit dem sich nun auch Symboltypobjekte einsammeln lassen, was den Speicherverbrauch von Symbolen reduziert, da die Ruby-Symbole automatisch bei der Speicherbereinigung berücksichtigt werden. Darüber hinaus verringert ein neuer inkrementeller Garbage Collector die zur Speicherbereinigung erforderliche Pause.

Abseits der GC-Funktionen sind eine neue Konfigurationsoption zur Verwendung der Malloc-Implementierung jemallac, die experimentelle Unterstützung zum Einsatz der vfork(2)-Funktion mit system() und spawn() sowie die Einführung neuer Methoden zu erwähnen. Darüber hinaus lässt sich nun Unicode 7.0 innerhalb der Kernbibliotheken verwenden. Die mit Ruby ausgelieferten Bibliotheken wie Psych, Rake, RDoc, RubyGems, test-unit und minitest wurden aktualisiert sowie einige ältere entfernt.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)