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Programmiersprachen: Rust bekommt hilfreichere Fehlermeldungen

Statt allgemeine Hinweise zu geben, sollen sich Fehlermeldungen zukünftig direkt auf den auslösenden Code beziehen. Außerdem ist ein Update für --explain-Nachrichten in Arbeit.

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Programmiersprachen: Rust bekommt hilfreichere Fehlermeldungen

In einem Rust-Blogeintrag berichtet Mozillas Jonathan Turner über Ergebnisse erster Maßnahmen zur Verbesserung der Les- und Nutzbarkeit von Fehlermeldungen. Im Zuge allgemeinerer Arbeiten, um Rust nutzerfreundlicher zu gestalten, haben die Entwickler ein neues Fehlerformat eingeführt, dass Programmierern auf einen Blick zeigen soll, welche Stelle im Code warum den Fehler ausgelöst hat. Primäre Labels geben dem Nutzer Aufschluss darüber, was falsch ist, während sekundäre mehr Informationen zum Warum geben, indem sie relevante Codestellen in der Reihenfolge ihres Auftretens listen.

Sollten mehr Hinweise zur Verfügung stehen, als übersichtlich darzustellen ist, kommen zusätzliche Notizen ins Spiel. Darüber hinaus sind Warnungen, Hinweise und Tipps wie im alten Fehlerformat vorgesehen. Die aktualisierte Version ist bereits in aktuellen Nightly-Versionen der Programmiersprache zu finden. Als nächstes möchte das Rust-Team die --explain-Nachrichten angehen und so umgestalten, dass sie sich ebenfalls direkter auf den aktuellen Code beziehen. Als Vorlage soll hierbei der von Elm bekannte Stil dienen.

Rust ist eine von Mozilla vorangetriebene Programmiersprache, die vor allem auf Nebenläufigkeit und Sicherheit ausgelegt ist. Sie soll in Sachen Geschwindigkeit mit C++ vergleichbar sein und kommt in Projekten wie Firefox und OpenDNS zum Einsatz. (jul)