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Prometheus graduiert als zweites Projekt der Cloud Native Computing Foundation

Nach der Containerorchestrierung Kubernetes ist das Montoring-System Prometheus das zweite Projekt, das den Graduiertenstatus der Foundation erreicht hat.

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Prometheus graduiert als zweites Projekt der Cloud Native Computing Foundation

Im Rahmen der in München stattfindenden PromCon hat das Monitoring-System Prometheus den "Graduated"-Status der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) erreicht. Damit ist Prometheus das zweite Projekt nach der Containerorchestrierung Kubernetes, das diesen Status innerhalb der CNCF innehat. Chris Aniszczyk, COO der CNCF, fasst die Entwicklung zusammen: "Prometheus ist zu einem der wichtigsten quelloffenen Monitoring-Werkzeuge für Firmen geworden, die zeitgemäße Cloud-Native-Applikationen entwickeln."

Um den Graduiertenstatus der CNCF zu erlangen, müssen CNCF-Projekte eine Reihe von Kriterien erfüllen. Die Committer des Projekts müssen von mindestens zwei verschiedenen Organisationen stammen und das Projekt muss den Code of Conduct der CNCF annehmen. Darüber hinaus muss das Projekt eine öffentliche Liste der Projektanwender führen, eine Projektführungsstruktur festlegen und das Best Practices Badge der CNCF innehalten. Darüber hinaus muss das Technical Oversight Community der Foundation mit einer Mehrheit dafür stimmen.

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Prometheus auf der ContainerConf

Auf der von heise Developer, dpunkt.verlag und iX veranstalteten ContainerConf ist das Monitoring-System Prometheus ebenfalls ein Thema. Eine Übersicht über das Programm der Konferenz findet sich hier.

Der Musikanbieter SoundCloud veröffentlichte das Monitoring-System im Jahr 2012. 2016 erschien Version 1.0 und das Projekt wurde Teil der CNCF. Momentan arbeiten rund 20 aktive Maintainer an Prometheus – darüber hinaus spricht die CNCF von über 1000 Kontributoren und mehr als 13.000 Commits, unter anderem von Firmen wie DigitalOcean, Weaveworks und Uber.

Wer mehr über Prometheus erfahren möchte, findet im Prometheus-Blog eine Zusammenfassung der jüngsten Entwicklungen. Das Projekt steht unter Apache-2-Lizenz auf GitHub zur Verfügung. (bbo)