Puppet Enterprise 2019.1 erweitert Automatisierungsmöglichkeiten

Updates für die Bestandteile Bolt und Continuous Delivery for Puppet stehen im Vordergrund der neuen Enterprise-Version der Konfigurationsverwaltung Puppet.

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Die kommerzielle Version der Konfigurationsverwaltung Puppet ist in Version 2019.1 erschienen und steht ab dem 7. Mai zum Download bereit. Im Detail hat die gleichnamige Firma wohl zahlreiche Überarbeitungen für die Produktbestandteile Continuous Delivery for Puppet Enterprise und Bolt geliefert, die unter anderem eine ad-hoc Automation und ein skalierbares, erzwungenes State-Management bieten sollen.

Benutzer sollen laut dem Blogbeitrag zum Release in der neuen Version nun alle Automatisierungsaufgaben ausführen können, ohne einen Agent zu benötigen. Darüber hinaus ermöglichen es Erweiterungen der Bestandsverwaltung Benutzern, Ziele über SSH- und winRM-Transporte hinzuzufügen und Anmeldeinformationen direkt in der Puppet-Enterprise-Konsole zu speichern und wiederzuverwenden. Darüber hinaus können Anwender Agentless-Infrastrukturen zusammen mit dem Rest sichern und die Automatisierung auf weitere Ziele skalieren.

Puppet hat zusätzlich die Planungsmöglichkeiten für Aufgaben erweitert. Entwickler können Puppet Runs und Bolt Tasks jetzt zeitlich einplanen und mit dem Rest der Job-History ansehen. Außerdem führt das Unternehmen eine Impact-Analyse ins Produkt ein, die die Auswirkung einer vorgeschlagenen Codeänderung anzeigen soll, bevor diese deployt wird. Dadurch sollen Entwickler prüfen können, dass die vorgenommen Änderungen nur die Konfigurationen betreffen, die auch gewünscht waren.

Eine vollständige Liste der Änderungen findet sich auf der Puppet-Website. (bbo)