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Puppet Enterprise 2019.2 erweitert die Infrastrukturautomatisierung

Komplexe Orchestrierungsaufgaben lassen sich jetzt über Pläne direkt in der Puppet-Enterprise-Konsole ausführen.

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Die für den kommerziellen Einsatz vorgesehene Konfigurationsverwaltung Puppet Enterprise ist in der Version 2109.2 erschienen. Während im vorangegangenen Release der Fokus auf Verbesserungen der Produktbestandteile Continuous Delivery for Puppet Enterprise und Bolt lagen, haben sich die Macher nun auf die Vereinfachung der Infrastrukturautomatisierung konzentriert. Das Update 2019.2 komme dem von Anwendern lange gehegten Wunsch nach, Pläne (plans) direkt in der Puppet Enterprise Console zu verwenden.

Eine komplexe Infrastruktur zu automatisieren erfordert in der Regel auch komplexe Workflows. Die von Puppet angebotenen Pläne erlauben es, strukturierte Aufgabenabfolgen zur Orchestrierung zusammenzustellen, um beispielsweise das Patch-Management auf Betriebssystemebene oder das Deployment von Anwendungen zu automatisieren. Die Pläne lassen sich in Puppet Enterprise 2019.2 nun nicht nur direkt in der Konsole nutzen und nachverfolgen, sondern können auch innerhalb der Organisation von Team zu Team weitergereicht werden.

Das Update bietet darüber hinaus ein verbessertes Node-Management. Unabhängig vom Typ sollen sich sämtliche Nodes nun noch einfacher verwalten lassen – sowohl agentenlose als auch Netzwerkgeräte. Dafür steht unter anderem ein neuer Onboarding-Workflow zur Verfügung, der es Anwendern erlaubt, beliebige Infrastruktur hinzufügen, ihre Anmeldeinformationen und Verbindungsinformationen zu speichern und die erforderlichen Änderungen direkt in der Konsole vorzunehmen. Das Update schließt explizit auch die Verwaltung von Ciscos IOX-XE-Netzwerkgeräten ein.

Zu den weiteren Neuerungen in Puppet Enterprise 2019.2 zählen die plattformübergreifende Unterstützung von IPv6 sowie FIPS-Compliance. Einen kompletten Überblick zum Update bietet der Blogbeitrag anlässlich der Freigabe des neuen Release. (map)