Puppet erhält Resource API für Types und Provider

Mit Hilfe der API können Entwickler das Administrationsprogramm um neue native Ressourcen wie Types und Provider erweitern.

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Als experimentelle Funktion steht die Puppet Resource API im Puppet Development Kit seit Version 1.4 bereits zur Verfügung, ab sofort ist die Schnittstelle für Entwickler offiziell freigegeben. Die Konfigurationsmanagementsoftware lässt sich über die API mit nativen Ressourcen wie Types und Providern ergänzen, um individuelle Konfigurationen zu gestalten und diese auf verschiedenen Plattformen einzusetzen. Dabei können unter anderem sämtliche ab Puppet 4 gültigen Data Types wie String, Integer, Float, Numeric, Boolean, Optional[] oder Variant[] verwendet werden. Via API neu erstellte Provider sind kompatibel zu den Puppet-Kommandos apply, resource und agent sowie gegebenenfalls auch device.

Aktuell steht die Puppet Resource API als Ruby Gem zur Verfügung und muss in den jeweiligen Modulen referenziert werden, die per API erstellte Types und Provider nutzen. In Zukunft soll die Resource API integraler Bestandteil der Puppet-Plattform werden. Für Modul-Entwickler soll darüber hinaus ein Hands-on-Lab angeboten werden, das Hilfe für den praktischen Einsatz der Puppet Resource API bereitstellt. Bis dahin steht Entwicklern zumindest eine praxisnahe Einführung am Beispiel des apt-Moduls zur Verfügung. Die API-Dokumentation im GitHub-Repository enthält außerdem einen grundlegenden Getting-Started-Abschnitt. (map)

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