Menü

Qt Design Studio bringt Feinschliff in der Oberfläche

Die Properties Views und die Sketch Bridge bieten erweiterte Funktionen, und eine mit WebAssembly umgesetzte Vorschau für QML-Projekte ist in Arbeit.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 11 Beiträge
Von

Die Qt Company hat Version 1.3 von Qt Design Studio veröffentlicht. Die Neuerungen des Werkzeugs zum Erstellen von UIs bringen vor allem mehr Komfort beim Verwalten der Einstellungen durch anpassbare Property Views und Ergänzungen bei der Anbindung an Sketch. Außerdem gibt es einen QML Viewer für den Browser und einen verbesserten Editor für Bindings.

Die Sketch Bridge zum Importieren von Szenen aus dem Grafikeditor Sketch ist seit der im Mai erschienenen Version 1.2 Bestandteil von Qt Design Studio. Im aktuellen Release können Designer und Entwickler nun die in Sketch verfügbaren Symbol Overrides verwenden. Damit können sie die grundlegenden Elemente eines Symbols für unterschiedliche Instanzen mehrfach verwenden und dabei einzelne Eigenschaften wie Texte anpassen.

Qt Design Studio kann nun auf die in Sketch definierten Symbol Overrides zugreifen.

(Bild: Qt)

Eine kleine, aber wichtige Neuerung ist die Option, Grafiken nicht im Bitmap-Format, sondern als SVG im Vektorformat aus Sketch zu übernehmen, um sie verlustfrei mit QML zu skalieren.

Die Properties View zum Anzeigen der Eigenschaften ist nun mit Qt Quick Controls 2 umgesetzt. Dadurch lässt sich das Aussehen anpassen, da die theme-Eigenschaft das Erscheinungsbild festlegt. Darüber hinaus bieten die Steuerelemente etwas mehr Komfort wie einen optionalen Slider für die Spin Box und die Möglichkeit, die Eigenschaften mehrerer Elemente gleichzeitig zu setzen, um beispielsweise dieselbe Schriftart für mehrere Labels zu verwenden.

Auch der Bindings Editor hat eine neue Grundlage bekommen und setzt nun auf das Code Editor Widget für QML. Den Curve Editor für Animationen haben die Entwickler von Qt Design Studio ebenfalls angepasst und sich dabei an Animationstools von 3D-Software orientiert. Nennenswert ist zudem noch der in WebAssembly umgesetzte QML Viewer zum Betrachten von reinen QML-Projekten im Browser. Das Tool befindet sich jedoch noch in Arbeit und soll in Kürze erscheinen.

Weitere Neuerungen lassen sich dem Qt-Blog entnehmen. Neben der kostenpflichtigen Variante ist Qt Design Studio auch in einer Community Edition verfügbar, in der die Anbindungen an die Werkzeuge Sketch und Adobe Photoshop fehlen und die sich noch in der Betaphase befindet. (rme)