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Qt Visual Studio Tools 2.2 arbeiten mit MSBuild zusammen

Das Plug-in für die Entwicklung von Qt-Anwendungen mit Microsofts Entwicklungsumgebungen enthält unter anderem MSBuild-Regeln zum Verwenden des Resource- und des Meta-Object-Compilers von Qt.

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Qt Visual Studio Tools 2.2 arbeiten mit MSBuild zusammen

Das Qt-Team hat Version 2.2 der Visual Studio Tools veröffentlicht, dem Plug-in zum Entwickeln von Qt-Projekten mit Visual Studio. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Integration von MSBuild für den gesamten Build-Prozess. Bisher kamen dafür externe Tools zum Einsatz.

Das aktuelle Release der Qt Visual Studio Tools ermöglicht die Angabe von Regeln und Build-Targets, um MSBuild mit dem Resource Compiler (rcc), dem Meta-Object Compiler (moc) und dem User Interface Compiler (uic) zu verwenden. Entwickler können beispielsweise Header-Dateien so kennzeichnen, dass MSBuild den Meta-Object Compiler verwendet. Die Eigenschaften lassen sich über die Projekteinstellungen vornehmen.

Das Plug-in bietet ein Eigenschaftenfenster für die Verwendung der Qt-eigenen Compiler.

(Bild: Qt)

Die Integration von MSBuild ist optional. Nach wie vor können Entwickler externe Tools verwenden. Beim Importieren von .pro-Dateien, also Qt-Projekten, wandelt das Plug-in die separaten verwendeten Tools für den Einsatz mit MSBuild automatisch um. Ebenfalls neu ist, dass die Visual Studio Tools nun den parallelen Einsatz von moc, rcc und uic ermöglichen.

Darüber hinaus lassen sich mit dem Plug-in neuerdings im Zusammenspiel mit der WinRT-Version von Qt Universal-Windows-Projekte erstellen. Schließlich haben die Macher wohl einige Performance-Verbesserungen vorgenommen.

Weitere Details lassen sich dem Qt-Blog entnehmen. Die vollständige Liste der Neuerungen findet sich im Changelog. Die Qt Company hatte das Visual-Studio-Plug-in im Sommer 2016 komplett überarbeitet und seinerzeit als Visual Studio Tools Version 2.0 veröffentlicht, obwohl es das erste Release unter dem Namen, aber letztlich die Fortsetzung des Visual Studio Add-in war. Letzteres lag jedoch über zwei Jahre brach. Beim Umschreiben haben die Macher die Größe von 200 MByte auf 8,5 MByte reduziert. (rme)