Quay Enterprise wird zum offiziellen Red-Hat-Produkt

Das neue Angebot Red Hat Quay ist als Add-On für OpenShift oder als eigenständige Komponente verfügbar.

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Quay Enterprise wird zum offiziellen Red-Hat-Produkt

(Bild: StockSnap/Pixabay)

Als Red Hat den Container-Spezialisten CoreOS im Januar übernahm, landete auch Quay, eine Container-Registry für Großunternehmen, beim Linux-Distributor. Diese wurde nun als offizielles Red-Hat-Projekt vorgestellt.

2013 eingeführt, war Quay die erste sich an Unternehmen richtende Container-Registry. Mit Funktionen wie Image-Rollback und Zero-Downtime-Garbage-Collection machte es sich schnell einen Namen. Quay wurde 2014 dann von CoreOS übernommen. Kurz danach wartete man mit einem On-Premise-Angebot der Registry auf. Quay Enterprise war die erste On-Premise-Registry, die hochverfügbare geografisch replizierte Deployments bot. Weitere Features sind Integrationen mit mehreren Authentifizierungs- und Autorisierungssystemen und Sicherheitsfunktionen wie Team- und Organisationszuordnung, CLI-Kennwortverschlüsselung und Event-Logging.

CoreOS entwickelte außerdem Clair, einen Open-Source-Scanner für Container-Image-Schwachstellen, explizit für Quay Enterprise. Die Kombination führte offenbar dazu, dass Quay Enterprise von Organisationen wie Qualcomm, NASA und Autodesk eingesetzt wird.

Quay Enterprise wurde im Zuge der Übernahme zu Red Hat Quay und steht zusammen mit der Container-Anwendungsplattform OpenShift zur Verfügung. In den kommenden Releases werden die beiden wohl zunehmend mehr miteinander verzahnt werden, heißt es in einem aktuellen Blog-Beitrag. OpenShift ist derzeit mit einer schlichten Image-Registry ausgestattet. Durch Hinzufügen von Red Hat Quay erhalten OpenShift-Kunden zusätzlich die genannten Funktionen, die Quay auszeichnen.

Red Hat Quay lässt sich separat oder in Verbindung mit OpenShift verwenden. Es ist kompatibel mit den gängigen Container-Umgebungen oder Orchestrierungsplattformen. Quay.io wird schließlich weiterhin als gehostetes Angebot verfügbar sein und die Bedürfnisse kleinerer Teams und derer erfüllen, die keine Registry hinter ihrer eigenen Firewall benötigen. (ane)