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Rancher Labs bietet mit Rio eine MicroPaaS für Kubernetes

Die Micro Platform as a Service Rio soll zusätzliche Funktionen für die Container-Orchestrierung bieten, ohne einen zu großen Overhead zu erzeugen.

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(Bild: stock.xchng)

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Die Firma Rancher Labs hat mit Rio ein neues Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine MicroPaaS (Micro Platform as a Service), die Entwickler über ein Kubernetes-Cluster legen können. Rio besteht aus einer Reihe an Custom Resources für Kubernetes sowie einem Command-line Interface (CLI). Mit Rio sollen Anwender Techniken wie Continuous Delivery, DNS, HTTPS, Routing, Monitoring, automatische Skalierung, Canary-Deployments und von Git ausgelöste Builds einfacher umsetzen können.

Im Blogbeitrag zum Release erklärt Rancher Labs die Motivation hinter dem Projekt. Laut Rancher haben PaaS-Angebote immer wünschenswerte Funktionen versprochen, aber Schwierigkeiten gehabt, ein akzeptables Nutzererlebnis zu bieten. Sie seien oft kompliziert zu betreiben und fordern große, dedizierte Projekte, um sie einzusetzen. PaaS-Nutzer empfinden sie wohl oft als übermäßig präskriptiv und restriktiv.

Rio hingegen stammt aus einer Reihe von Rancher-Labs-Produkten (k3s, k3OS), die sich auf einfache und flexible Kubernetes-Projekte konzentrieren. Es setzt auf die im Cloud-nativen Umfeld bekannten Tools Prometheus, Knative und Istio und soll neben automatischem Skalieren und zahlreichen Security-Features auch Optionen zum automatischen Erstellen von Builds bei Änderungen in einem Repository bieten. Nutzer sollen mit Rio auswählen können, welche der Features sie für ihr Projekt benötigen und können den Rest einfach ignorieren.

Weiterführende Informationen zu Rio bietet die Website des Projekts. Eine Installationsanleitung findet sich im zugehörigen GitHub-Repository. (bbo)