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Mobiles JavaScript-Framework React Native: Die Pläne für 2019

Das von Facebook entwickelte React Native möchte sich in Zukunft mehr der Open-Source-Community zuwenden. Für 2019 stehen deshalb fünf Punkte auf der Agenda.

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React Native: Die Pläne für 2019

Das React-Logo

(Bild: Facebook, via Wikimedia Commons))

Facebook hat eine Liste von Plänen für die Mobile-React-Variante React Native vorgestellt. Demnach sollen sich die Arbeiten am Framework zum Erstellen nativer mobiler Anwendungen mit JavaScript und React auf fünf Bereiche fokussieren: einen kleineren Kern, das Veröffentlichen interner Facebook-Tools, eine überarbeitete Testinfrastruktur, eine öffentliche API, sowie eine bessere Kommunikation mit der Open-Source-Community. Das Team möchte einen Großteil der Projekte 2019 umsetzen.

Laut dem Blogbeitrag soll das Entfernen von Komponenten den Kern von React Native deutlich schmälern. Nichtessenzielle Komponenten sollen zur Community wandern, sodass das eigentliche GitHub-Repository einfacher zu verwalten ist. Als Beispiel listet Facebook die WebView-Komponente auf, die sie schon an die Community übergeben haben. Darüber hinaus arbeiten sie an einem Workflow, der es den internen Teams ermöglichen soll, die Components auch nach dem Entfernen aus dem Repository weiter zu verwenden. Die GitHub-Diskussion zum Thema listet weitere Details.

Die Macher erklären weiterhin, dass es deutliche Unterschiede zwischen React Native als Open Source und der internen Verwendung bei Facebook gibt. Tools, die für viele Entwickler interessant sind, kommen bei Facebook nicht zum Einsatz, da sie ein internes Werkzeug haben, das denselben Zweck erfüllt. Deshalb möchte Facebook einige Werkzeuge der Community offenlegen und außerdem den Support für populäre Open-Source-Tools verbessern.

Zusätzlich möchte Facebook die Testinfrastruktur überarbeiten, um sie möglich nah an die Open-Source-Umgebung anzupassen. Bislang waren die Tests auf Facebook-Interna zugeschnitten, sodass es zu Fehlern beim quelloffenen Release kommen konnte. Das Team will in Zukunft ebenfalls React Native über die öffentliche API beziehen, um Breaking Changes weiter zu reduzieren. Ziel sei es, mit der Version 1.0 mit einer stabilen, öffentlichen API zusammenzulaufen.

Eine bessere Kommunikation mit der Open-Source-Community soll in Zukunft garantiert sein. Facebook möchte unter anderem die Dokumentation überarbeiten – zum einen mit automatisch generierten API-Referenzen, zum anderen mit zusätzlichem Content für eine bessere User Experience und überarbeitete Release Notes. (bbo)