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Reactive Programming: Reactor-Framework in Version 3.0 erschienen

Reactor 3 wird als Basis bei Spring Framework 5 dienen, um asynchrone reaktive Java-Applikationen erstellen zu können.

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Das Reactor Framework zur Entwicklung asynchroner JVM-Applikationen hat den Sprung auf die Version 3.0 vollzogen. Das neue Release will das reaktive Programmiermodell in die Welt von Java-8-Anwendungen bringen. Es basiert auf den mit Reactor 2 und RxJava 1 gemachten Erfahrungen und führt einen wohl übergangslosen Weg ein, in Anwendungen asynchrones und rückstaufreies Event-Processing durchzuführen.

Reactor wird von Spring beziehungsweise Pivotal als Basis-Framework für asynchrone und eventgetriebene Anwendungen entwickelt. Es wird als Bibliothek innerhalb einer Anwendung benutzt, bringt also im Gegensatz zu anderen reaktiven Frameworks wie Vert.x oder Node.js keine Laufzeitumgebung mit. Der Name des Frameworks geht auf das gleichnamige Design Pattern zur Ereignisverarbeitung zurück, das den von mehreren Clients empfangen Service-Requests hilft, an den zuständigen Event-Handler zur Verarbeitung zu verteilen. Doch auch andere Techniken zur ereignisgetriebenen Programmierung der jüngeren Vergangenheit haben Pate bei der Entstehung gestanden, etwa das Aktoren-Modell oder die Event-basierte Callback-Programmierung. Als Einsatzszenarien werden Anwendungen mit einem hohen Datendurchsatz ausgemacht, insbesondere Cloud-Anwendungen sollen von Reactor profitieren.

Die kommende Version 5 des verbreiteten Spring-Anwendungs-Framework wird Reactor 3 verwenden, um dann reaktive Anwendungen zu ermöglichen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(ane)