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Red Hat kündigt Knative-Support in OpenShift für Anfang 2019 an

Das von Google, SAP, IBM und Red Hat entwickelte Werkzeug für Serverless Computing existiert zwar erst in Version 0.2, scheint aber auf Erfolgskurs zu sein.

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Anfang nächsten Jahres soll das von Red Hat, Google, IBM und SAP entwickelte Serverless-Werkzeug Knative als Developer Preview in Red Hats Plattform OpenShift integriert werden. Es soll Anwendern dabei helfen, Serverless-Applikationen zu erstellen und auszuführen. Demnach funktioniert Knative in OpenShift auch mit dem Red Hat OpenShift Service Mesh, der auf den Projekten Istio und Kali aufbaut. Neben Red Hat haben auch IBM und SAP den Einsatz von Knative in Produkten angekündigt.

Google hatte Knative erstmals im Rahmen der Google Cloud Next im Juli vorgestellt. Zurzeit liegt das Projekt in einer noch jungen Version 0.2 vor, die Zahl der Open-Source-Contributor hat sich seit der Ankündigung aber wohl um 45 Prozent gesteigert. Darüber hinaus erklärt Google, dass sowohl Pivotal als auch der Plattformanbieter TriggerMesh Knative in Produkten einsetzen – Pivotal im kürzlich angekündigten Pivotal Function Service.

Knative erweitert die Containerorchestrierung Kubernetes um eine Reihe von Middleware-Komponenten, und soll Nutzern Implementierungen von häufigen Mustern und Best Practices bieten, die im produktiven Einsatz von Kubernetes-Frameworks und -Applikationen eingesetzt werden. Wie Red Hat in ihrem Blogbeitrag klarstellen, soll Knative der Standard für Serverless-Applikationen für Hybrid- und Multi-Cloud-Nutzer werden.

Wer sich die Integration von Knative auf OpenShift schon jetzt genauer ansehen möchte, findet auf GitHub eine Demo, die Nutzer auf minishift nachbauen können. Im Rahmen der in San Francisco stattfindenden KubeCon bringt Red Hat das Thema ebenfalls zur Sprache.

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(bbo)