Menü

Red Hat legt AMQ Streams für OpenShift vor

Mit AMQ Streams integriert Red Hat die Messaging-Funktionen von Apache Kafka nativ in die Container-Plattform OpenShift.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von

Als Teil der Integrationsplattform Red Hat AMQ stellen die jetzt offiziell veröffentlichten AMQ Streams Entwicklern und Administratoren die Messaging-Services von Apache Kafka nativ auf der OpenShift Container Platform zur Verfügung. Die AMQ Streams sollen vor allem helfen, einige der Herausforderungen beim Kafka-Cluster-Management in Container-Umgebungen einfacher zu meistern. Das betrifft beispielsweise das Deployment sowie die lastabhängige Skalierung des Clusters.

Red Hat greift dazu auf das Operator-Konzept von OpenShift zurück. Als applikationsspezifischer Controller erweitert ein Operator die Kubernetes API, um den deklarativen Provisionierungsansatz von OpenShift auf komplexe Microservices und deren Einsatz mit Kafka, Kafka Connect und Kafka Topics zu übertragen. Dadurch lässt sich beispielsweise ein Kafka-Cluster einfach per oc create-Kommando oder auf Knopfdruck deployen. Auch das Deployment von Kafka Topics lässt sich mit einem Operator an die betreffenden Microservices anpassen. In OpenShift-Umgebungen können Anwender zudem ihre bereits genutzten Kafka-Connect-Plug-ins für den Bau eines Connect-Clusters heranziehen.

AMQ Streams bauen auf dem Strimzi-Projekt auf und stehen quelloffen zur Verfügung. Images für die OpenShift Container Platform liegen zum Download parat. Nähere Details zu den AMQ Streams finden sich in der Ankündigung sowie auf der Produktwebsite.

Siehe dazu auf heise Developer:

(map)