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Red Hat stellt Registry für Kubernetes Operator zur Verfügung

Zusammen mit AWS, Google und Microsoft hat Red Hat eine Registry für Kubernetes Operator gestartet, die die Technik einer breiteren Masse bekanntmachen soll.

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Red Hat stellt Registry für Kubernetes-Operator zur Verfügung

Red Hat hat in Zusammenarbeit mit AWS, Google Cloud und Microsoft den Start der öffentlichen Registry OperatorHub.io bekanntgegeben. Wie der Name bereits vermuten lässt, soll das neue Angebot eine Sammlung von Kubernetes Operators darstellen, also nativen Kubernetes-Applikationen. Dadurch soll es für Entwickler nun eine zentrale Anlaufstelle geben, um Operators für die eigenen Projekte zu beziehen. Laut Red Hat fehlte solch ein Service bislang.

Das Konzept des Operator stammt ursprünglich von der Firma CoreOS, die Kubernetes Operator im Jahr 2016 zuerst vorstellte. Seit der Übernahme durch Red Hat Anfang 2018 hat sich das amerikanische Softwareunternehmen mit Sitz in North Carolina die Weiterentwicklung der Technik auf die Fahne geschrieben. Vergangenen Mai stellten sie das Operator Framework vor, das die Operator-Entwicklung standardisieren sollte. Die neue Registry sei nun der nächste Schritt, um das Konzept weiter zu fördern.

Laut dem Blogbeitrag zur Ankündigung soll OperatorHub.io Nutzern eine Vielzahl an Kubernetes-Operators inklusive einer kleinen Dokumentation und einer aktiven Community bieten. Darüber hinaus sollen die Launch-Partner zusammenarbeiten, um die hinzugefügten Operator zu testen und dadurch zu gewährleisten, dass sie über Cluster-Lebenszyklus-Features verfügen und so vepackt sind, dass sie im Zusammenspiel mit dem Lifecycle-Management des Operator Framework funktionieren.

Bei einem Operator handelt es sich um einen applikationsspezifischen Controller, der die Kubernetes API erweitert, um Instanzen einer komplexen statischen Anwendung für Kubernetes-Nutzer zu ermöglichen. Sie nutzen im Grunde Kubernetes-Ressourcen, verfügen aber über applikationsspezifische Informationen, um häufige Aufgaben zu automatisieren.

Wer sich die Registry anschauen möchte, finde sie auf der gleichnamigen Website. Red Hat stellt außerdem eine Anleitung für diejenigen bereit, die einen Operator zur Registry hinzufügen möchten. (bbo)