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Red Hat stellt einen eigenen Service-Mesh für OpenShift 4 bereit

Red Hats eigenes Service-Mesh-Angebot für OpenShift soll die Vorzüge der Open-Source-Projekte Istio, Kiali und Jaeger kombinieren.

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Das Unternehmen Red Hat hat mit dem OpenShift Service Mesh ein eigenes Service-Mesh-Angebot für die Kommunikation von Kubernetes-Applikationen auf OpenShift 4 vorgestellt. Das Projekt vereint dabei die Kräfte mehrerer Open-Source-Projekte: den Service-Mesh Istio, die Observability-Konsole Kiali sowie das Tracing-Tool Jaeger. Der Service-Mesh soll in den kommenden Wochen als Kubernetes Operator über das OpenShift 4 Operator Hub zur Verfügung stehen.

Durch das neue Produkt soll sich das Konzept der Service-Meshes nativ in die Kubernetes-Plattform von OpenShift integrieren. Es erweitert die Traffic-Management-Funktionen um die Möglichkeit der Servicebeobachtung und Visualisierung und soll eine einheitliche Möglichkeit bieten, die Verbindungen zwischen Microservice-Anwendungen zu überwachen und zu verwalten.

Red Hat erklärt, dass der OpenShift Service Mesh eine auf Entwickler zugeschnittene User Experience bieten soll. Durch die Kombination von Istio und Kiali zum Erstellen und Verwalten eines Service-Meshes sollen sich die Entwickler auf das Erstellen von Applikationsdiensten konzentrieren können. Jaeger liefert die zugehörigen Visualisierungs- und Observability-Funktionen, sodass Anwender eine Request zwischen Diensten von Anfang bis Ende nachverfolgen können.

Nutzer sollen zudem dank der Anbindung an das Operator Hub den Service-Mesh mit nur einem Klick installieren können. Der Operator installiert automatisch Istio, Jeager und Kiali samt Konfigurationslogik in einem einzelnen Paket. Dadurch soll sich der Verwaltungsaufwand reduzieren. Weitere Details zum neuen Angebot gibt es auf der OpenShift-Website. (bbo)