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Red Hat veröffentlicht neue Generation seiner JBoss-Middleware

Die Version 6 von JBoss Fuse Service Works ist die neue Generation der JBoss-Middleware-Plattform, die unter anderem auf den Apache-Techniken Camel, CXF und ActiveMQ basiert sowie über den Zukauf von FuseSource zu Red Hat kam.

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Linux-Distributor Red Hat hat JBoss Fuse Service Works finalisiert. Die Software stellt die nächste Generation der JBoss-Middleware-Plattform dar, die auf den Apache-Techniken Camel, CXF und ActiveMQ basiert. Zentral sollen die ESB-Funktionen (Enterprise Service Bus) von Apache Camel, das häufig eingesetzte Enterprise Integration Patterns (EIP) implementiert, der allerdings derzeit noch nicht integrierte Message Broker Apache ActiveMQ – stattdessen wird noch HornetMQ verwendet – und das Webservice-Framework Apache CXF sein.

Für Überwachungsfunktionen bindet die Plattform die Overlord-Technik ein, die helfen soll, Service Level Agreements (SLAs) einzuhalten. Hinzu kommt außerdem das Service-Delivery-Framework SwitchYard, das auf der Service Component Architecture (SCA) basiert. Es unterstützt verteilt und funktionsübergreifend arbeitende Teams mit modellgesteuert arbeitenden Tools. Entwickler sollen sich so auf die Geschäftslogik konzentrieren können und sich nicht um die technische Implementierung kümmern müssen.

Teile der neuen Middleware-Plattform basieren auf Techniken und Arbeiten, die durch die Übernahme der Progress-Tochter FuseSource 2012 bei Red Hat gelandet waren. JBoss Fuse Service Works lässt sich auch als Integrationsplattform in der Cloud einsetzen und ist somit ein Wegbereiter für Services mit Red Hats PaaS (Platform as a Service) OpenShift. (ane)